Gefahrenabwehr und Normalität gefährlichen Handelns

Autos werden auf Straßen geparkt, ohne besondere Angst davor, dass die Autos am nächsten Tag verschwunden, oder beschädigt sind.
Häuser haben Glasfenster, die nur selten benutzt werden, um sich Zugang zu verschaffen und das Haus auszurauben.

Dennoch kann ein Dispositiv der Gefahrenabwehr ausgemacht werden, relative unbegründet, Kraft des Aufrufens vermeintlicher Gefahrenquellen. Das erscheint genau so merkwürdig, wie der Umstand, dass Zusammensein so gewaltfrei gelingt, wie es das tut.

Nicht die Verwunderung über das Gelingen von Gesellschaft zum Ausgangspunkt nehmen, sondern die Verwunderung darüber, wieso es manchmal nicht gelingt. Die Ausnahme wird aufgrund ihrer Normalität gesucht und untersucht. Nicht aufgrund ihrer Pathologie.

Gefahrenabwehr und Normalität gefährlichen Handelns